Über uns

Der Open Space #BeInterNett war eine Veranstaltung von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. und jugendschutz.net, in Kooperation mit RAMSA e.V.

Er fand im Rahmen des Projektes „Gegensteuern! Für ein demokratisches Miteinander im Netz“ statt. Kernziel von Gegensteuern ist die Befähigung und Unterstützung junger Menschen, sich aktiv für ein respektvolles, wertegestütztes und demokratisches Miteinander in den sozialen Medien einzusetzen. Mit dieser Perspektive soll ein Angebot entstehen, das auf eine aktuelle Entwicklung reagiert, in der Hass und Diskriminierung in Propaganda und populistische Meinungsmache münden. Das Projekt wird von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und jugendschutz.net getragen und von der Bundeszentrale für politische Bildung finanziert.

Die Organisatoren von #BeInterNett

Eine Verbindung von historischer Erinnerungsarbeit und konkretem Einsatz für die Demokratie – dies war die Absicht der Gründungsmitglieder von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., die sich 1993 vor dem Hintergrund rassistischer und fremdenfeindlicher Ausschreitungen zusammenfanden. Entstanden ist eine überparteiliche, bundesweit tätige Vereinigung. Über 2.000 Mitglieder setzen sich in über 40 Regionalen Arbeitsgruppen und Landesarbeitsgemeinschaften dafür ein, die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und das Unrecht der SED-Diktatur wach zu halten. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements und politischer Teilhabe sowie die Auseinandersetzung mit politischem Extremismus.
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. ist der Träger dieses Projektes und übernimmt damit auch die Federführung bei der Organisation und Umsetzung der Veranstaltung.

Weitere Infos

jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten und drängt Anbieter und Betreiber, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Sie nimmt über ihre Hotline Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen und sorgt dafür, dass diese schnell beseitigt werden. Im Fokus der Arbeit stehen riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischer Extremismus und sexuelle Ausbeutung von Kindern. Problematische Inhalte im Netz können gemeldet werden unter www.jugendschutz.net/hotline oder hotline@jugendschutz.net.

Weitere Infos

RAMSA e.V. bündelt als unabhängige und überparteiliche Nichtregierungsorganisation die Kompetenzen muslimischer Studierender und AkademikerInnen und fördert die Professionalisierung der Hochschulgruppenarbeit für über 35 muslimische Hochschulgruppen im gesamten Bundesgebiet. Hierbei verfügt die Organisation als Akteur und Moderator muslimischer Vielfalt an Hochschulen über eine breite Expertise zu muslimischen Lebenswelten und Wandlungsprozessen innerhalb dieser. In vielen Bereichen wird Pionierarbeit geleistet. Safe spaces und plurale Plattformen zur Meinungsbildung und Diskursförderung stehen Interessierten und Mitgliedern zur Verfügung, um erstarrte Denkstrukturen aufzubrechen und selbstkritisch integrative Impulse über den Hochschulrahmen hinaus in die Communities und die Gesellschaft auszusenden. Die Erarbeitung von Positionierungen im Hinblick auf religiös begründeten Extremismus und ideologischen Missbrauch der Religion, aber auch gegen jede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind Schwerpunkte.Hierzu dient u.a. das vom Bundesprogramm „Demokratie Leben“ geförderte Projekt „Zukunft bilden“, das das Ziel hat die Formung deutsch-muslimischer Identitäten und das Bewusstsein für freiheitlich-demokratische Werte zu stärken. Eine offene Gesellschaft, die Wissenschaft und Glaube wertschätzt, in welcher Mitwirkung und Teilhabe aller Menschen selbstverständlich sind, gehören zur Vision des Vereins.

Weitere Infos